Mit neuem Selbstbewusstsein nach Thüringen
Nach dem durchwachsenen Ligastart gegen die Saalebiber setzten sich die Black Wolves am vergangenen Wochenende souverän in der 2. Pokalrunde durch und tankten damit Selbstbewusstsein für das wichtige Auswärtsspiel in Neuhaus am Rennweg. Gegen den Verbandsligisten vom UHC Elster gewannen die Dessauer auswärts deutlich mit 2:20 und zogen damit in die nächste Runde ein. Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026 soll gegen den FC Rennsteig Avalanche dann der erste Dreier in der 2. Bundesliga folgen, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht frühzeitig zu verlieren.
Rennsteig zuletzt mit zwei Niederlagen
Entgegen den Black Wolves mussten die Floorballer FC Rennsteig Avalanche bereits in der 1
Pokalrunde antreten. Gegen die Sportvg Feuerbach konnte man auswärts zum Saisonauftakt mit 4:10 gewinnen, ehe man zuletzt zwei Auswärtsniederlagen kassierte. Nach dem 10:5 in Ingolstadt verloren die Thüringer auch überraschend mit 7:1 beim Regionalligisten SV Espenau Rangers im Floorball Deutschland Pokal. Zwar trat man bei den Hessen nur insgesamt sieben Feldspielern an, doch mit diesen personellen Problemen kämpft der FC Rennsteig bereits seit mehreren Jahren. Damit sind die Gastgeber der nächsten Partie jedoch bei weitem nicht ungefährlicher. In der letzten Saison hatten die Dessauer in beiden Ligaspielen selbst Probleme. Zwar konnte man das Hinspiel noch knapp mit 8:9 gewinnen, ehe man im Rückspiel eine 5:8-Niederlage in der Sporthalle Kochstedt hinnehmen musste. Daher sollten sich die Black Wolves auf ein ausgeprägtes Konterspiel einstellen und individuelle Fehler im Spielaufbau möglichst vermeiden. Ansonsten droht gegen eine eigentliche Außenseiter Mannschaft der 2. Floorball Bundesliga Süd/Ost erneut eine enge Kiste. Black Wolves Verteidiger Philip Schulnies blickt wie folgt voraus: “Im Pokalspiel am letzten Samstag konnten wir uns den Einzug in die nächste Runde sichern und dabei besonders in der Offensive eine effiziente Leistung abrufen. Jetzt gilt es im kommenden Ligaspiel gegen Rennsteig daran anzuknüpfen, da wir uns in der Vergangenheit gerade gegen diesen Gegner ab und zu schwer getan haben.“
